IDEEN ZUM NACHBAUEN #3 “Die Schmetterlingstankstelle”

Es gibt eine Schmetterlings-Tankstelle im freiLand!

Durch die Auswahl der Pflanzen in diesem Beet – mitten auf dem Gelände – laden wir Schmetterlinge zum Weiden und Verweilen ein oder bieten den Schmetterlingsraupen Futter! Die ausgewählten Blütenpflanzen sind wichtige Nahrungsbiotope für Raupen und Falter. Es entwickelt sich prächtig, jedenfalls sind die Pflanzen gut angegangen und die Stauden werden sich gut entwickeln. Allerdings wurden diesen Sommer eher Hummeln als Schmetterlinge gesichtet – aber ist ja auch erst das 1. Jahr! 😉

Lest hier weiter, welche Pflanzen die Schmetterlinge oder ihre Raupen bei uns finden:

Sommerflieder (Buddleja davidii) ist ein Paradies für Schmetterlinge. Deswegen wird er auch Schmetterlingsflieder genannt. Auch Bienen, Taubenschwänzchen und Hummeln bietet er eine reichhaltige Nektarquelle.

Wilder Dost (Origanum vulgare), auch bekannt als Griechischer Oregano, ist eine essbare Wildpflanze, Heil- und Würzpflanze. Der Oregano bietet Nektar an, der bis zu 76 % Zucker enthalten kann. Die Blüten werden besonders gern von Honigbienen besucht. Auch zahlreiche Schmetterlingsarten, wie z.B. das Große Ochsenauge, der Schachbrettfalter oder das Kleine Wiesenvögelchen stellen sich ein. Der maximale Blütenbesuch findet um 13 Uhr statt.

Blaue Berg-Flockenblume (Centaurea montana) ist eine ausdauernde, krautige Staudenpflanze mit sehr schönen, blau leuchtenden Korbblüten. Sie hat große Ähnlichkeit mit der Kornblume. Sie werden durch Schmetterlinge und Hautflügler bestäubt.

Blut-Ampfer (Rumex sanguineus) ist eine einheimische, essbare Wildpflanze aus der Familie der Knöterichgewächse. Mit seinen rot geaderten Blättern wirkt dieser Ampfer sehr zierend im Kräuterbeet und als essbare Dekoration auf dem Salat-Büfett. Er enthält weniger Säure als die Sauerampfer-Arten und ist auch zu Mischgemüse zu verwenden. Futterpflanzen für Raupen, z.B. für den Dukatenfalter und den Feuerfalter.

Wilde Malve (Malva sylvestris) zählt zu den ältesten bekannten Heil- und Nutzpflanzen. Als Teepflanze werden die Blüten frisch oder getrocknet für Teemischungen verwendet; als Grünkost, Blattgemüse werden die jungen Blätter und Triebe roh an Salate oder gekocht für Mischgemüse verwendet. Bienen und Schmetterlinge werden von ihr angelockt.

Blaue Wildlupine Lupinus polyphyllus: Lupinen sind wie auch viele andere Schmetterlingsblütler (z. B. Rotklee, Weissklee, Luzerne) Bienentrachtpflanzen. Als Bienentrachtpflanze oder Bienenweide bezeichnet man Pflanzen, die besonders reichhaltig Nektar und Pollen erzeugen. Die Blüten eines Schmetterlingsblütlers haben die Form eines Schmetterlings, daher der Name.

Borretsch (Borago officinalis), auch bekannt als „Gurkenkraut“, ist eine Gewürz- und Heilpflanze. Er wird typischerweise für Gurkensalate verwendet. Es schmeckt aber auch lecker an Kartoffel- oder Nudelsalat und aufs Brot. Die blauen, manchmal rosa Blüten sind eine gern verwendete essbare Dekoration. Borretsch zählt zu den Bienentrachtpflanzen.

Sonnenblume (Helianthus annuus) stammt ursprünglich aus dem westlichen Nordamerika und Mexiko. Bereits die Azteken verehrten die Sonnenblume. Die Eigenart der Pflanze, sich immer dem Sonnenlicht zuzuwenden, nennt man Heliotropismus. Die Pflanze ist mit einem reichen Pollen- und Nektarangebot eine gute Bienenweide.

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