freiGarten Potsdam

Anders Gärtnern” – wir wollen im Kulturzentrum freiLand gemeinschaftlich gärtnern und uns im Begrünen ausprobieren – jede und jeder kann kommen und mitgärtnern!


  • freiGarten Potsdam

    freiGarten Potsdam – der Gemeinschaftsgarten im freiLand

    “Anders Gärtnern” – wir wollen einen Gemeinschaftsgarten schaffen und uns im Begrünen ausprobieren – jede und jeder kann kommen und mitgärtnern!

    Menschen zusammenbringen. Die Stadt mitgestalten. Mehr Sinnlichkeit im Alltag.

    Frei gestaltete Grünflächen sind wichtig für ein gesundes Stadtklima. Dabei geht es vor allem um “die Gemeinsamkeit des Tuns”. Ein Gemeinschaftsgarten ist ein verbindendes Mittel in der Stadtkultur – und eine aktive Kritik an den industriell hergestellten Lebensmitteln und die globalisierten Strukturen der Agrarindustrie.

    Ziel ist die Gestaltung der Flächen je nach Bedürfnis entweder als Grünflächen zur Erholung der Sinne mit Zierpflanzen oder auch als Nutzgärten mit dem Ziel partieller Selbstversorgung mit Nutzpflanzen in der Stadt – “community gardening”. Durch das „städtisches Gärtnern“ wird der Versuch unternommen, Subsistenz in der Stadt zu probieren.

    Eine exemplarische Gestaltung des öffentlichen Raums kann als Modellprojekt für die sozial und ökologisch nachhaltige Gestaltung von Brachflächen innerhalb der Stadt verstanden werden.

    Im freiLand Potsdam wollen wir unsere Umwelt verschönern, ökologisches Verständnis vermitteln und gemeinsam gärtnern.

    In diesem Sinne startet das freiGarten-Projekt im freiLand!

    Eine Initiative von Freiwilligen, großen und kleinen Gärtnern, “Laien” und “Profis” finden sich hier regelmäßig zusammen und planen die Begrünung und Renaturierung, das Anlegen von Hochbeeten und die Zucht von Kräutern.


  • Naturgemäße Bienenhaltung? ̶ Eckardt erklärt

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    Wir laden euch ein zu einem absolut lehrreichen, unterhaltsamen und spannenden Vortrag über die wesensgemäße Bienenhaltung:

    Wann? Di, 05.07.2016, 19.00 Uhr

    Wo? freiLand Potsdam, Friedrich-Engels-Str. 22

    Für wen? Für alle!

    Kosten? 5 Euro

    Um Anmeldung wird gebeten unter: paula.sell@posteo. de oder 0176 821 63 112.

    Worum geht’s denn da genau?

    Es braucht nicht viel, um von der Welt der Bienen nachhaltig fasziniert zu sein. Und es braucht auch gar nicht so viel, um sie nachhaltig zu halten. Wie das funktionieren kann und welche Reize die natur- oder wesensgmäße Bienenhaltung offenbart, wird euch der erfahrene Imker Eckardt Nikusch erzählen. Er imkert mit verschiedenen Beutesystemen, die dem natürlichen Lebensraum der Biene nachgeahmt sind und sie in ihrer Lebensweise optimal unterstützen. Kommt und staunt!


  • IDEEN ZUM NACHMACHEN#10: Fliedersirup

    Dieser herrliche Fliedersirup und die schönen Fotos sind von meiner Freundin Dafne als Idee zum Nachmachen.

    Leider ist der Flieder jetzt schon verblüht und ich ein wenig spät dran mit posten. Aber jetzt blüht der Holunder…auch dazu gibt es ähnliche Rezepte.


  • IDEEN ZUM NACHMACHEN#9: Wildkräuterpesto

    JETZT ist die beste Zeit, die wunderbaren Wildkräuter zu sammeln – ob in er Stadt oder auf dem Land, überall sprießen sie!

    Ich nehme auf meine Kräutersammlungen entweder jemanden mit, der/die sich bestens auskennt, oder mein Bestimmungsbuch “Essbare Wildpflanzen”. Viele kenne ich nun auch schon selber, über andere war ich überrascht, dass sie essbar sind!

    Hier mein erstes Wildkräuterpesto – wundervoll bunt und lecker!!!

    Das ist drin: Beinwell, Spitzwegerich, Knoblauchrauke, Brennessel, Gartenmelde, Baumspinat ‘Magenta Spreen’, Vogelmiere, Weiß-Klee, Roter Mohn, Giersch, Sauerampfer, Ehrenpreis (Veronica), Schafgarbe, Wiesenkerbel, Beifuß, Hirtentäschelkraut, Gundermann, Löwenzahn.


  • Dokumentarfilm “Ohne Rast. Ohne Eile.”

    „Ohne Rast. Ohne Eile.“ ist der aktuelle Kino-Dokumentarfilm der Kameradist*innen.
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    „Ohne Rast. Ohne Eile.“ hat sein Setting im Norden Argentiniens in einer Region mit dem Namen „Monte“. Der Film erzählt vom Kampf indigener Kleinbäuerinnen und Kleinbauern gegen multinationale Agrarkonzerne wie MONSANTO. Der Konflikt dreht sich um das Eigentum an dem kargen Land, das auf der einen Seite seit Jahrhunderten die indigenen Bauerngemeinden ernährt und auf der anderen Seite ein begehrtes Spekulationsobjekt geworden ist, seit genmodifiziertes Saatgut, Herbizide und chemischer Dünger auch in dieser Region den großflächigen Anbau von Soja rentabel gemacht haben. Heimat trifft auf Geschäft. Vorstellungen von selbstverständlichem Gemeineigentum treffen auf das internationale Privatrecht. Die Schwachen treffen auf die Starken – und sie siegen – gegen alle Erwartungen.
    Dabei halten sich die Filmemacher*innen weitgehend zurück und lassen ausschließlich die Campesin@s sprechen – keine Erzählstimme, keine Kommentare aus dem Off. Die Stimme des Films ist die Stimme der Campesin@s.

    Wann&Wo:
    Donnerstag, 10. März 2016 | 19:30 Uhr | hauszwei
    Eintritt frei.

    TRAILER: www.kameradisten.org/trailer-ansehen-ohne-rast-und-ohne-eile/

    Kritiken: www.kameradisten.org/kritiken-2/

    Mehr Informationen zum Film: www.kameradisten.org/presse/

    Mehr zum Konzept des Schwarmverleihs: www.kameradisten.org/zeigs-dem-publikum/


  • IDEEN ZUM NACHMACHEN#8: Vertikales Gärtnern

    Essbare Wände gestalten

     

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    In die Höhe Gärtnern ist nicht nur eine interessante Alternative für Leute ohne eigenen Garten oder wenig Fläche zum Anbauen, auch unschöne und leere Wände können dadurch prima aufgehübscht werden.
    Aus alten Europaletten lassen sich ganz einfach und preiswert tolle Pflanzenwände bauen.
    Wir lassen kahle Wände im freiLand verschwinden!

    Wie geht man vor:

    Sie benötigen: eine oder mehrere Europaletten, Messer, Tacker, Klammern, Teichfolie, Blumenerde, Kräuter und je nach Geschmack auch andere Pflanzen (möglichst hängende Sorten), Schrauben und Winkel, wenn die Palette an einer Wand befestigt werden soll.

    Vorschlag eins:

    1. Auf der Rückseite einer Europalette befinden sich drei Bretter, hinter denen genügend Platz ist, um in insgesamt sechs Rinnen Pflanzkästen anzulegen. Zunächst müssen Sie festlegen, wie rum Sie die Palette aufstellen wollen. Dann müssen drei einfache Bretter unter die Hohlräume geschraubt werden.
    2. Schneiden Sie nun Teichfolie in schmale Streifen, legen sie in den Rinnen aus und tackern diese am Holz fest. Unten in die Folie und in die angeschraubten Bretter werden noch Löcher gebohrt, damit überschüssiges Giesswasser abfließen kann.
    3. Stellen Sie die Palette nun dort auf, wo sie auch später stehen soll. Bedenken Sie: Ist sie einmal mit Erde gefüllt, lässt sie sich nur noch schwer bewegen. Schon die Palette alleine wiegt 24 Kilo.
    4. Dann wird das Substrat eingefüllt, passend für die jeweilige Bepflanzung. Kräuter mögen eher einen mageren Boden mit Sand, Gemüse und Zierpflanzen eher nährstoffreiche Erde.
    5. Nun kommen die Pflanzen hinein, setzen sie immer solche mit gleichen Ansprüchen zusammen in eine Ebene. Besonders schön sind Kräuter-, Gemüse- oder Zierpflanzen, die hängend wachsen, denn so entsteht mit der Zeit eine dichte grüne Wand und die Paletten sind bald nicht mehr zu sehen.
    6. Bedenken Sie, dass so eine befüllte und bepflanzte Palette mehr als 30 Kilo wiegt. Falls sie an eine Wand gehängt oder gestellt werden soll, müssen die Dübel und Haken also entsprechend groß und stabil sein, ebenso wie die Wand selbst natürlich.

    Vorschlag zwei:

    1. Sie können auch die andere, also die Oberseite der Palette bepflanzen. Dann werden die Kräuter- oder Zierpflanzen (verwenden Sie am besten Jungpflanzen, die noch entsprechend klein sind) durch die schmalen Schlitze der Palettenoberseite eingesetzt.
    2. Tackern Sie Unkrautvlies auf die untere Innenseite der Palette.
    3. Über die komplette Unterseite dann Teichfolie legen und fest tackern. So entsteht das Pflanzgefäß.
    4. Verlegen Sie nun am besten einen porösen Wasserschlauch im Innern, das erleichtert später das Giessen
    5. Überstehende Folienreste mit einem scharfen Messer abschneiden.
    6. Palette an den gewünschten Standort stellen, zum Beispiel vor eine Wand, und Substrat einfüllen.
    7. Schneiden Sie nun kleine Schlitze von außen in das Vlies, durch diese werden nun die Jungpflanzen in die Palettenwand eingesetzt. Feuchtigkeitsliebende Kräuter kommen eher nach unten, Sonnenliebende nach oben, der Rest in die Mitte.

    Weitere Infos/Literaturtipps:

     

    Die freiGarten-Workshopreihe “Von der Anzucht bis zum Hochbeet” wird gefördert von der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis

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